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Alkohol in pflanzlichen Arzneimitteln: Die Patientensicherheit im Fokus

 

Immer wieder sind Eltern verunsichert, da in pflanzlichen Arzneimitteln oft geringe Mengen an Alkohol enthalten sind. Sind diese auch für Kinder unbedenklich? Die Ruhrpharm AG klärt auf: „Auch Kinder können bedenkenlos pflanzliche Arzneimittel einnehmen, wenn diese für sie zugelassen sind“, erklärt Konstantin Jung-Rose, Scientific & Regulatory Affairs.

Manche pflanzlichen Arzneimittel müssen während der Herstellung mit Alkohol angereichert werden, um die wirksamen Bestandteile der Pflanze aus den Extrakten zu gewinnen. Der Alkohol dient dabei als Auszugsmittel und natürlicher Konservierungsstoff. Und auch der Körper kann einzelne Wirkstoffe durch die Hinzugabe von Alkohol schneller aufnehmen.

„Tatsächlich werden durch die Einnahme von Arzneimitteln pflanzlichen Ursprungs (Phytopharmaka) nur sehr geringe maximale Blutalkoholkonzentrationen erreicht. Ein Arzneimittel mit 30 Prozent Alkohol führt bei korrekter Anwendung lediglich zu einer Blutalkoholkonzentration von 0,015 Promille, eine geringe Alkoholmenge, die auch der Stoffwechsel eines Kindes oder älteren Menschen sehr schnell verarbeiten kann“, erklärt Konstantin Jung-Rose von der Ruhrpharm AG.

 

Nur geringe Blutalkoholkonzentrationen durch Phytopharmaka

Was viele nicht wissen: „Durch die Nahrung im Alltag nehmen sowohl Erwachsene als auch Kinder unwissentlich Alkohol zu sich, wenn sie zum Beispiel Brot essen oder Apfelsaft trinken. Ein Glas Apfelsaft enthält allein durch die natürliche Gärung 0,3 Prozent Alkohol. Im Vergleich: ein Bier enthält durchschnittlich 5,0 Prozent Alkohol. Die durch Lebensmittel aufgenommenen Alkoholmengen sind bedeutend größer, daher besteht bei vorschriftsmäßiger Einnahme von pflanzlichen Arzneimitteln keine Gefahr“, erklärt Jung-Rose.

Die Ruhrpharm AG nimmt die Sorgen ernst: „Vorrangige Aufgabe ist es, die Versorgung der Menschen mit sicheren und hochwertigen Arzneimitteln zu gewährleisten – auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung“, sagt Jörg Wolters, Vorstand des familiengeführten Unternehmens.

Die gesamte Belegschaft ist geschult, besorgten Patientinnen und Patienten die Unsicherheit zu nehmen. Erwachsene und auch ältere Menschen können mit Blick auf den Alkoholgehalt bedenkenlos mehrere pflanzliche Arzneimittel einnehmen. Auch für Kinder besteht keine Gefahr durch den Alkoholgehalt in pflanzlichen Arzneimitteln. Für das ostwestfälische Unternehmen steht die Sicherheit der Patientinnen und Patienten seit jeher an vorderster Stelle.

Seit mehr als 20 Jahren bewegt sich die Ruhrpharm AG im Fachbereich der Urologie und betreut inzwischen deutschlandweit Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Von dieser Betreuung profitieren natürlich auch die Patientinnen und Patienten, die Arzneimittel gegen Leiden wie beispielsweise die gutartig vergrößerte Prostata, Nierensteine oder Harnwegsinfekte beziehen.

 

Produkte Made-in-Germany

Vertrauen ist bekanntlich gut, Kontrolle oftmals besser. Die Ruhrpharm AG steht mit ihren Partnerunternehmen stets in einem engen Dialog um sämtliche Fragen, die während der Produktion von pflanzlichen Arzneimitteln auftauchen, klären zu können. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn Partnerunternehmen ihren Firmensitz ebenfalls in Deutschland haben. Im Pandemiejahr 2020 wurde bereits der politischen Diskussion Rechnung getragen und auch die letzte Produktion zurück nach Deutschland geholt. Die Chancen durch schnellere Kommunikation mit den Produktionspartnern überwiegen hier durch die Produktion Made-in-Germany.

Nur wenn alle partnerschaftlich verbundenen Unternehmen intakt, Arbeitsabläufe eingespielt und Mitarbeitende motiviert sind, kann sichergestellt werden, dass das Endprodukt dieser Zusammenarbeit, nämlich das pflanzliche Arzneimittel, den hohen Ansprüchen genügt.

link to https://www.ruhrpharm.de/

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